Mit einer Eisrettungsübung auf der Schwarza starteten die Kameraden der FF Loipersbach gestern Abend offiziell ins neue Übungsjahr. Bei winterlichen Temperaturen und realistischen Bedingungen stand das sichere Vorgehen bei Rettungseinsätzen auf zugefrorenen Gewässern im Mittelpunkt.
Angenommen wurde ein Szenario, bei dem eine Person in die Schwarza eingebrochen war, sowie eine weitere Person, die sich auf der instabilen Eisdecke nicht mehr ans Ufer traute. Ziel der Übung war es, den richtigen Eigenschutz, die Koordination der Mannschaft sowie den fachgerechten Einsatz der vorhandenen Geräte zu trainieren. Besonders wichtig war dabei das Vorgehen vom sicheren Ufer aus, um weitere Gefährdungen zu vermeiden.
Besonders wichtig ist es, im Ernstfall das Gewicht auf eine möglichst große Oberfläche zu verteilen, um einen Einbruch im Eis zu vermeiden. Ist man bereits eingebrochen gilt folgendes: Arme ausbreiten, um ein Untertauchen zu verhindern und laut um Hilfe rufen. Wenn möglich kann das Eis in die Richtung, aus der man gekommen ist so lange abgebrochen werden, bis es dick genug ist. Anschließend kann man sich bäuchlings auf die Eisfläche ziehen und langsam in den sicheren Bereich zurückrobben.

