24h Action-Day für die Feuerwehrjugend

Am vergangenen Wochenende verwandelte sich das Feuerwehrhaus für unsere Feuerwehrjugend für 24 Stunden in das Hauptquartier für Action, Kameradschaft und Spaß. Auf die Jugendlichen wartete ein abwechslungsreiches Programm, bei dem Ausbildung und realitätsnahe Einsatzübungen, aber auch ein kleiner Ausflug im Mittelpunkt standen.

Zum Auftakt beschäftigten sich die Jugendlichen intensiv mit dem Thema Gefahrstoffe. In der Schulung wurden wichtige Grundlagen wie die GAMS-Regel vermittelt. Darüber hinaus lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die benötigte Ausrüstung kennen und erfuhren, mit welchen Mitteln beschädigte Behälter abgedichtet werden können. Dieses Wissen sollte bereits wenige Stunden später bei einer Übung unter realistischen Bedingungen gefragt sein.

Ein weiterer Ausbildungsschwerpunkt war das Vorgehen bei Waldbränden. Bei einer Schulung lernten die Jugendlichen gemeinsam mit den Mitgliedern der Kinderfeuerwehr, wie eine Riegelstellung aufgebaut wird, um die weitere Ausbreitung eines Feuers zu verhindern. Außerdem wurden die letzten Brandereignisse im Föhrenwald ausführlich besprochen. Eine Alarmierung sorgte dafür, dass die neu erlernten Handgriffe unmittelbar angewendet werden mussten. Auch der richtige und effiziente Einsatz von Löschrucksäcken wurde praktisch geübt. Bei diesem Einsatz stand vor allem die Teamarbeit gemeinsam mit den Mitgliedern der Kinderfeuerwehr im Fordergrund.

Beim anschließenden Sommerrodeln konnten die Jugendlichen für einige Zeit den Ausbildungsalltag hinter sich lassen und gemeinsam eine rasante Abwechslung genießen. Wieder im Feuerwehrhaus angekommen, stand eine gemütliche Abendgestaltung auf dem Programm, bevor sich alle auf eine möglichst ruhige Nacht einstellten.

Diese Ruhe war jedoch nur von kurzer Dauer: Beim ersten Einsatzszenario wurde ein Gefahrstoffaustritt aus einem undichten IBC-Tank angenommen. Die Jugendlichen mussten die Situation richtig einschätzen, mögliche Gefahren erkennen und die zuvor erlernten Sicherheitsregeln berücksichtigen. Am frühen Morgen folgte bereits die nächste Alarmierung. Diesmal lautete die Übungsannahme „TUS-Alarm beim Bauhof“. Mit Hilfe von Nebelgerät und Kennzeichnungsleuchten wurde eine realistische Atmosphäre geschaffen, die das Szenario noch eindrucksvoller machte. Trotz der kurzen Nacht arbeiteten die Jugendlichen konzentriert zusammen und bewältigten auch diese Aufgabe mit Bravour. Beim vierten und letzten Einsatz wurde in der Feldgasse ein Verkehrsunfall mit verletzten Personen dargestellt. Nach der Rettung der Personen wurde das Auto geborgen, bevor der 24h Action Day dem Ende zuging.

Nach dem letzten Einsatz wurden die verwendeten Geräte gemeinsam versorgt und das Feuerwehrhaus gereinigt. Damit ging ein intensiver 24h Action Day zu Ende, der den Jugendlichen nicht nur viel Wissen und wertvolle praktische Erfahrungen, sondern auch zahlreiche gemeinsame Erinnerungen bescherte. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Betreuerinnen und Betreuern, die diesen besonderen Tag vorbereitet und haben und dabei waren.